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Pellets kontra Wärmepumpe
Nur ein Glaubenskrieg?

Feinstaub bei Pellets
Der Feinstaubanteil aus Pelletsheizungen liegt in Österreich
derzeit unter einem Promille. Der Feinstaub besteht großteils
aus Salzen und Mineralstoffen, die wasserlöslich sind
(Feinstaubpartikel aus Russ enthalten hohe krebserregende Anteile).

CO2-Ausstoß bei Pellets
Grundsätzlich sind Biomasseheizungen CO2-neutral,
das heißt: die Menge, die beim Verbrennen des Holzes frei wird,
"schluckt" ein Baum während er wächst.

Pellets und Sanierung
Besonders in der Sanierung und insbesondere als Alternative
zur Ölheizung eignet sie die Pelletsheizung hervorragend.
Die vorhandenen Komponenten der Heizung (z.B. Heizkörper,
Pumpen) können meistens ohne Probleme weiter verwendet werden.

Wärmepumpen in Passivhäusern
Wird nur sehr wenig Energie benötigt, ist die Wärmepumpe sinnvoll.
Ist das Haus jedoch nicht optimal gedämmt, ist bei der
Wärmepumpe Vorsicht geboten.
Es kann sein, dass die Kapazität nicht ausreicht.

Wärmepumpen im Neubau
Vor allem im Neubau machen Wärmepumpen Sinn.
Wird auf dem Grundstück ohnehin gegraben,
ist es am einfachsten, die Schläuche oder die Sonde
für den Erdwärmegewinn mitzuverlegen.

Wärmepumpe und Warmwasserbereitung
Für die Warmwasserbereitung ist ein zusätzliches System
vorteilhaft. Die Arbeitszahl der Wärmepumpe sinkt deutlich,
wenn auf dem höheren Temperaturniveau gearbeitet wird,
das für eine Warmwasserbereitung notwendig ist.

Wärmepumpen und Stromversorgung
Der höchste Wärmebedarf und somit auch der höchste
Stromverbrauch entsteht im Winter.
Im dieser Jahreszeit gerät der Gesamtstromverbrauch
ohnenhin an seine Grenzen. 

Die Folge sind die Nutzung von Atomstrom
und immer längere Abschaltungen.
Eine klimaverträgliche Stromversorgung wird immer schwieriger
und: Eine Wärmepumpe verbraucht ca. 10 Mal soviel Strom
wie eine Biomasse-Heizung.

Quellen: "Der Standard", Österreichischer Biomasseverband