Ihr Installateur aus St. Pölten

Heizen

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Die beste Heizung für Ihr Haus

Wohnraumbeheizung und Erwärmung des Warmwassers erfolgen meist von einem gemeinsamen Heizsystem. Sie können aber auch mit getrennten Systemen beheizt werden.

Neben den derzeit so erfolgreichen Wärmepumpen gibt es eine Reihe von umweltfreundlichen und schadstoffarmen Heizsystemen. Welche Anlage für Sie die passende ist, liegt in erster Linie an Ihrem Nutzerverhalten, an der Größe und Lage Ihres Hauses, an Ihrem Budget und nicht zuletzt an Ihrer Einstellung.
Die beste Heizung für Ihr Haus

Heizen mit Erdwärme, Luft oder Wasser

Hier wird die natürliche Wärme der Umgebung genützt, um Ihr Eigenheim kostengünstig und umweltschonend zu beheizen. Die Wärmepumpe läuft mit mindestens zwei Dritteln Umweltwärme und einem Drittel Strom. Mit den verschiedenen Arten der Wärmepumpe können Luft, Wasser oder Erde als Wärmespender genutzt werden.
  • Luft-Wasser Wärmepumpe: Wärme wird der Umgebungsluft entzogen. Vergleichen Sie bitte die Lautstärke der Ventilatoren bei Luft-Wasser-Wärmepumpen. Luftwärmepumpen haben aufgrund der geringeren Jahresarbeitszahl höheren Stromverbrauch.
  • Sole-Wasser Wärmepumpe: Wärme aus dem Erdreich wird über die Flächenverlegung oder die Tiefenbohrung genutzt-
  • Wasser-Wasser Wärmepumpe: Wärme wird aus dem Grundwasser entzogen. Beachten Sie bitte die Notwendigkeit einer wasserrechtlichen Bewilligung bei Wasser-Wasser-Wärmepumpen.


Eine Wärmepumpe benötigt keinen Kamin und kein Brennstofflager. Die Wärmepumpenheizung ist nicht für jedes Gebäude optimal geeignet. Man setzt sie sinnvollerweise nur in Verbindung mit Niedertemperatur-Wärmeabgabesystemen ein.
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Die Sonne heizt uns kräftig ein

Eine thermische Solaranlage produziert mit Hilfe von Sonnenkollektoren Wärme und nützt diese zur Bereitstellung von Warmwasser oder zur Gebäudebeheizung. In vielen Fällen wird die Solaranlage zur Warmwasserbereitung eingesetzt. Richtig dimensioniert kann sie im Sommerhalbjahr bis zu 90% des Warmwasserbedarfs abdecken. Wird sie größer ausgelegt, kann sie als Heizungsunterstützung in der Übergangszeit gut genutzt werden. Weil die erzeugte Wärme nicht sofort verbraucht werden kann, wird sie in einem Pufferspeicher bis zum Bedarfszeitpunkt „zwischengelagert“.

Für die optimale Funktion der Solaranlage sind Nutzungsvariante (Warmwasser oder zusätzlich Heizungsunterstützung) sowie Ausrichtung und Neigung der Kollektoren wesentliche Faktoren.
Die Kosten einer Solaranlage werden oftmals durch Förderungen reduziert, erkundigen Sie sich auch nach Direktzuschüssen in Ihrer Gemeinde.


!TIPP Weniger ideale Ausrichtungen kompensiert man besser mit einer größeren Kollektorfläche statt aufwendiger Befestigungssysteme.
-Indachanlage
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Holz- oder Pelletsheizung

Nachhaltig, umweltfreundlich, regional, unabhängig - das sind nur einige Vorteile von Pellets- und Holzheizsystemen.

Eine Pelletsanlage ist meist ein vollautomatisches Holzheizsystem. Der Kessel wird aus einem Pelletslagerraum mit Hilfe einer Förderschnecke oder eines Saugsystems beschickt. Pellets bestehen aus gepressten Holzspänen und Sägemehl. Sie werden in einem Tankwagen geliefert und in den Lagerraum eingeblasen. Sollte kein Lagerraum vorhanden sein, kann das Pelletslager in einem Gewebetank untergebracht werden. Aufgrund der hohen Heizleistung werden sie besonders im Sanierungsbereich eingesetzt. Pelletsheizungen sind oftmals eine gute Alternative zum Ersatz einer Ölheizung.

Die Holzheizung reicht vom handbeschickten Holzvergaser bis zur vollautomatischen Hackschnitzelheizung. Aufgrund des notwendigen Raumbedarfs für die Holzlagerung und wegen des regional verfügbaren Brennstoffs wird sie vorwiegend im ländlichen Raum eingesetzt.

Damit die Anlage effizient durchheizen kann, ist ein Pufferspeicher unverzichtbar. Dadurch ergibt sich eine sinnvolle Kombination mit der thermischen Solaranlage.
Holz – und Pelletsanlagen müssen regelmäßig gewartet werden. Die anfallende Asche eignet sich gut als Dünger.
-Nachhaltig und umweltfreundlich
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Gas- oder Ölheizung

Fossile Brennstoffe sind nicht unbegrenzt verfügbar. Doch besonders in der Sanierung ist eine Komplettumrüstung auf andere Energieformen oft nicht machbar oder mit sehr hohem Aufwand verbunden. So ist ein Umstieg auf ein schadstoffarmes und sparsames konventionelles Heizgerät verbunden mit vermehrten Wärmedämm-Maßnahmen bisweilen eine gute Variante.

Ölheizungen sind mittlerweile besser als ihr Ruf. Mit innovativen Funktionen und ressourcenschonender Brennwerttechnik sind sie im Gegensatz zu alten Kesseln um einiges schadstoffärmer und sparsamer.

Im Bereich der fossilen Brennstoffe ist aufgrund der begrenzten Vorräte keine langfristige Preisentwicklung vorauszusehen. Ölkessel sind wartungsintensiver als Gaskessel. Allerdings unterliegt der Umgang mit Gasleitungen und Gasgeräten besonderen Sicherheitsvorschriften wie z.B. verpflichtenden wiederkehrenden Überprüfungen.

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